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Hier triffst Du australische Tiere in freier Wildbahn!

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Du kennst Nemo, Flipper, Skippy und Blinky Bill bisher nur aus dem Fernsehen? Wir haben ein paar super Tipps, wie Du die tierischen „Fernsehstars“ und ihre Freunde in der freien Natur einmal live erleben kannst :-)!

In Queensland warten nämlich allerhand einmalige Begegnungen mit den Hauptdarstellern der australischen Tierwelt auf Dich. Wo Du Koalas, Kängurus und Co. am besten triffst, verraten wir Dir hier:

Koalas – australische Langschläfer

Bis zu 19 Stunden Schlaf – für viele ein Traum, für die Koalas ganz normaler Alltag :-)! Der Grund für die langen Ruhephasen ist übrigens die nährstoffarme und teils giftige Lieblingsspeise der Koalas: Eukalyptus. Obwohl sich die süßen Beuteltiere also recht wenig bewegen und meist still auf ihren Eukalyptusbäumen hocken, sind Koalas in freier Natur gar nicht so einfach zu entdecken.

Die besten Chancen in Queensland hast Du auf Magnetic Island bei Townsville, im Noosa Nationalpark an der Sunshine Coast oder im Daisy Hill Koala Centre bei Brisbane.

Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, lohnt sich auch der Eintritt zum Lone Pine Koala Sanctuary, dem weltweit ersten und größten Koala-Reservat der Welt. Mehr als 130 Koalas wohnen dort! Hier kannst Du mit den süßen Tierchen auch kuscheln und ein Erinnerungsfoto machen (außer in Queensland ist das nur in einem anderen australischen Bundesstaat möglich).

Kängurus – hüpfende Strandliebhaber

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Känguru am Strand von Cape Hillsborough, Foto: @rebina_c

Keine Australien-Reise ohne Känguru! Ganz klar, das Wappentier von Down Under muss ein fester Bestandteil Deines Queensland-Trips sein. Zum Glück sind Kängurus weniger scheu als ihre Eukalyptus-fressende Beuteltier-Verwandschaft und somit viel leichter zu entdecken. Mehr als 60 verschiedene Arten leben bei uns in Queensland. Wir können zwar nicht versprechen, dass Du alle von ihnen antreffen wirst, aber trotzdem haben wir ein paar hilfreiche Tipps für Dich parat.

Besonders schön ist die Begegnung mit Kängurus am Cape Hillsborough in der Mackay Region. Jeden Morgen kommen die hüpfenden Beuteltiere hier zum Strand und präsentieren sich bei Sonnenaufgängen von ihrer schönsten Seite. In der Granite Gorge bei Mareeba (Atherton Tablelands) hast Du die Möglichkeit, Rock Wallabies in ihrer natürlichen Umgebung anzutreffen und kannst die neugierigen Tiere sogar per Hand füttern. Der Eintritt zum Granit Gorge Nature Park kostet nur 10 Dollar. Ein super Tipp für Känguru-Spotting in der Region rund um Cairns ist eine Wiese am Cook Highway bei Trinity Beach (Centenary Park). Hier versammeln sich zum Abend hin unzählige Kängurus – ein absolut sehenswertes Schauspiel :-)!

Schildkröten – gemütliche Unterwasser-Stars

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Schildkröte vor Lady Elliot Island, Foto: @shipwreckphotography

Ein Traum eines jeden Ausflugs zum Great Barrier Reef ist das Schwimmen mit einer Schildkröte. Den seelenruhigen Zeitgenossen beim gemütlichen Gleiten durch den Ozean zuzuschauen ist ohne Frage ein unvergessliches Erlebnis. Natürlich braucht man bei seinem Trip zum weltgrößten Korallenriff ein wenig Glück. Schildkröten sind auf ihrer täglichen Suche nach leckerem Seegras schließlich viel unterwegs.

Allerbeste Chancen hat man aber vor allem im Mon Repos Conservation Park bei Bundaberg sowie auf Lady Elliot Island und Heron Island am südlichen Great Barrier Reef. Im November und Dezember kehren Schildkröten übrigens zum Nisten an ihren eigenen Geburtsort zurück. Zwischen Januar und März kann man dann das beeindruckende Schlüpfen des Turtle-Nachwuchses erleben.

Wale – Giganten der Weltmeere

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Wal in der Bucht von Hervey Bay

Wer über Wale in Australien spricht, der spricht zumeist auch über Hervey Bay. Der kleine Küstenort an der Fraser Coast ist DIE Whale-Watching-Hauptstadt auf dem fünften Kontinent. Tausende Buckelwale machen sich alljährlich auf die lange Reise an unsere Ostküste, um ihre Kälber in den wärmeren Gewässern zur Welt zu bringen. Die beste Zeit zur Walbeobachtung ist zwischen Juni und November. Auch entlang der Gold Coast, der Sunshine Coast, in den Whitsundays und im tropischen Norden sind Buckelwale immer wieder zu sehen.

Vor der Küste von Cairns kann man im Juni und Juli mit Zwergwalen schnorcheln und tauchen (Minke Whales).

Dingos – hyperaktive Wildhunde

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Dingos auf Fraser Island, Foto: @brockdharris

Hyperaktive Wildhunde? Ja, richtig gelesen. Wer am Tag bis zu 40 Kilometer unterwegs ist, das Schwimmen liebt und dabei auch den einen oder anderen Fisch fängt, kann nicht gerade als ruhiger Zeitgenosse bezeichnet werden oder? In Queensland sind Dingos hauptsächlich auf Fraser Island zu finden. Also Augen auf, wenn ihr mit einem Allradwagen über den Strand der weltgrößten Sandinsel fahrt.

Hinweis: Dingos sind wilde Tiere, das sollte man nicht vergessen. Füttern ist verboten, Essensreste und Müll sollten nicht liegen gelassen werden und man sollte sich meist in Gruppen aufhalten.

Mantarochen – freundliche Riesenfische

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Mantarochen vor Lady Elliot Island

Nicht von dieser Welt wirkt es, wenn man Mantarochen durch die Weltmeere gleiten sieht. Mit einer Spannweite von bis zu 7 Metern gehören die Tiere zu den weltgrößten Meeresfischen. Trotz ihrer beeindruckenden Größe sind Mantarochen total ungefährlich, sie ernähren sich lediglich von Plankton. Einer der besten Plätze in Australien, um die Giganten zu sehen und sogar mit ihnen zu schwimmen, ist Lady Elliot Island. Ganzjährig halten sie sich hier auf. Zwischen Mai und August kommen sogar bis zu 150 Rochen zur südlichsten Insel am Great Barrier Reef.

Kasuare – helmtragender Laufvogel

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Kasuar im Daintree Rainforest, Foto: @loverstravelers

Zugegeben, etwas komisch sehen die flugunfähigen Kasuare schon aus. Bis zu 1,80 Meter groß, ein auffällig blauleuchtendes Gesicht und einen merkwürdigen Helm auf dem Kopf… „normale“ Vögel sehen anders aus, oder? Gerade das macht den Cassowary, wie er in der Landessprache heißt, aber so interessant. Dazu kommt, dass es von dem lediglich in Queensland lebenden Laufvogel nur noch gut 1.500 Exemplare gibt. Man benötigt also schon eine Portion Glück, einen dieser seltenen Kasuare zu Gesicht zu bekommen. Da sich die Tiere in den tropischen Regenwäldern von Queensland am heimischsten fühlen, hat man die besten Chancen im Daintree Regenwald und in der Region rund um Mission Beach.

Platypus – scheues Schnabeltier

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Platypus im Eungella Nationalpark

Ente, Otter, Biber – oder doch irgendwie alles in einem? Noch so ein merkwürdiges Lebewesen in Queensland ist das Platypus, zu Deutsch: Schnabeltier. Besonders sind die kleinen Vierbeiner auch deshalb, weil sie eierlegende Säugetiere sind. Davon gibt es bekanntlich ja nicht so viel. Das Platypus ist vor allem in kälteren Fließgewässern zu finden. Die scheuen Tiere kann man häufig im Broken River (Eungella Nationalpark), im Oliver’s Pool (Finch Hatton Gorge) oder im Lamington Nationalpark beobachten.

Kleiner Fun-Fact: Die ersten Europäer dachten beim Betrachten eines Platypus an einen Scherz und ein „zusammengesetztes“ Tier.

Krokodile – mächtige Reptilien

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Foto: Timo Kalthoff

Furchteinflößend ist so ein 4 bis 5 Meter großes Riesen-Reptil ja schon, oder? Und ob man einem Krokodil einfach so in der freien Wildbahn begegnen möchte, sollte auch jedem selbst überlassen sein. Es gibt allerdings auch sichere Wege, den Tieren zu begegnen. Beheimatet sind sie hauptsächlich in Flussmündungen im tropischen Norden. Besonders bekannt ist dafür der Daintree River nördlich von Port Douglas. Mit Daintree River Cruises kannst Du zum Beispiel bei einer Bootsfahrt auf Krokodil-Beobachtungstour gehen.

Delfine – schwimmende Entertainer

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Delfine vor der Sunshine Coast, Foto: @sunnyriver

Deutlich freundlicher sind die Spaßvögel unter den Tieren Queenslands – die Delfine. Neugierig, schnell und immer auf der Suche nach der „perfekten Welle“ – alleine das Beobachten der Meeressäuger macht eine Menge Spaß. Entlang der gesamten Ostküste lohnt es sich immer wieder mal den Blick aufs Meer zu richten und Ausschau nach Delfinen zu halten. Besonders morgens und abends sind die Tiere auf Nahrungssuche und kommen dazu oft in Strandnähe. An zwei Orten in Queensland kannst Du die Tiere sogar hautnah erleben. Wilde Delfine kommen jeden Morgen bei Sonnenaufgang freiwillig nach Tin Can Bay (zwischen der Sunshine Coast und Fraser Island), um sich füttern zu lassen. Das selbe Schauspiel findet bei Sonnenuntergang beim Tangalooma Island Resort auf Moreton Island statt.

Nemo, Dory & Co.

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Nemo am Great Barrier Reef, Foto: @islandjems

Die Adresse „P. Sherman 42, Wallaby Way, Sydney“ liegt zwar nicht bei uns in Queensland, dafür findest Du seine fischigen Bewohner vielfach am Great Barrier Reef :-)! Über 2.300 Kilometer erstreckt sich das größte Korallenriff der Welt entlang der Ostküste Australiens. Am besten entdeckt man Nemo, Dory und ihre Freunde im tropischen Norden, in den Whitsundays oder der Region rund um Bundaberg.

Welches ist Dein australisches Lieblingstier?

Hast Du in Queensland schon einmal eines in freier Wildbahn gesehen?